Presseartikel

Alte Dame Santa Maria feiert Geburtstag

Datum: 29. Juli 2013  Trierischer Volksfreund

 

Der Löschzug Mitte der Feuerwehr Saarburg hat ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Anlass war der Tag der offenen Tür, bei dem es auch eine große Ausstellung von Fahrzeugen gab. Zu sehen gab es unter anderem das dienstälteste deutsche Feuerwehrauto.

 

Saarburg. Santa Maria ist zur Feier des Tages herausgeputzt: Die alte Dame trägt eine Girlande, rote Schleifen und eine goldene 75: Der Löschfahrzeug-Oldtimer ist Baujahr 1938 und ein Prunkstück, das der Löschzug Mitte der Freiwilligen Feuerwehr Saarburg beim Tag der offenen Tür präsentiert hat. Santa Maria wurde mehrfach restauriert und ist immer noch einsatzfähig. Der Stolz war Wehrführer Christoph Leinenbach anzumerken.
Viele befreundete Feuerwehren aus den Verbandsgemeinden Saarburg und Konz sowie aus dem Saarland und viele große und kleine Gäste sind gekommen, um die Schätze zu bestaunen und mit der Feuerwehr zu feiern. Weitere Fahrzeuge wie ein Tanklöschzug aus dem Jahr 1978 und ein Löschgruppenfahrzeug aus dem Jahr 1993 waren ebenfalls ausgestellt.
Besonders die Kinder staunten aber über Santa Maria. Jennifer Mettlach von der freiwilligen Jugendfeuerwehr in Heidweiler (Kreis Wittlich) war ausdrücklich nach Saarburg gekommen, um sie zu sehen, und genoss mit Daniel Ney aus Saarburg und Feuerwehrmann Martin Esser auf der Drehleiter in 30 Metern Höhe den Ausblick auf das Festgelände.
Auch wenn das Wetter nicht ganz mitspielte, die Kinder hatten jede Menge Spaß, ließen sich nass spritzen und unternahmen eine Fahrt mit der Drehleiter. Musikalisch wurde das Fest vom Musikverein Saarburg umrahmt. Abgeordnete von Bundestag, Landtag, Stadt und Landkreisen kamen zum Gratulieren und ließen es sich nicht nehmen, gemeinsam mit Stadtbürgermeister Jürgen Dixius mit der Santa Maria eine Ehrenrunde durch Saarburg zu drehen. gin
In der Freiwilligen Feuerwehr Saarburg tun 34 Feuerwehrmänner und zwei Frauen Dienst. Gegründet wurde sie 1832. Die Jugendfeuerwehr besteht seit 1991. In ihr sind elf Jungen und zwei Mädchen aktiv.

Besonders Kinder bestaunen das alte Feuerwehrfahrzeug.TV-Foto: Gina Inman
Besonders Kinder bestaunen das alte Feuerwehrfahrzeug.TV-Foto: Gina Inman

105-jähriges Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Heidweiler

Datum: 02. August 2013  "Das Rathaus" - Amtsblatt der Verbandsgemeinde Wittlich-Land

 

Beförderung von Feuerwehrangehörigen - Besuch der Gastfeuerwehr aus Polen
Vom 13. bis 15. Juli 2013 feierte die Freiwillige Feuerwehr Heidweiler im Rahmen des Bruderschaftsfestes ihr 105-jähriges Bestehen.
Im Anschluss an die Festmesse und Prozession zum "Bildchen" begrüßte Wehrführer Rainer Götten Bürgermeister Christoph Holkenbrink, Ortsbürgermeister Siegfried Schneider, als Vertreter der Wehrleitung den stellvertretenden Wehrleiter Jürgen Feltes, den Kommandanten der polnischen Gastfeuerwehr (Komendant Gminy Gorzyce Ochotniczych Strazy Pozarnych w Gorzycach) Tomasz Sobol, den Bürgermeister der Gemeinde Orliska (Soltys wsi Orliska) Jozef Grebowiec, sowie die Gastfeuerwehren und die Festbesucher. 
Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wittlich-Land, Herr Christoph Holkenbrink, brachte seine große Freude über den Besuch des Bürgermeisters und der Feuerwehr von Orliska zum Ausdruck. Er erinnerte in seiner Festrede daran, dass die Freiwillige Feuerwehr Heidweiler eigentlich ihr 88-jähriges Bestehen feiert, da sie 1925 aus einer Pflichtwehr hervorging, die jedoch 1908 gegründet wurde. Weiterhin sei die Wehr in Heidweiler heute mit 27 Mitgliedern eine reine Männermannschaft, denn Frauen gab es in der Wehr zuletzt in den Kriegsjahren des vergangenen Jahrhunderts. Ein großes Lob sprach er auch für die Jugendfeuerwehr Dierscheid-Heidweiler aus, in der sich sechs Jugendliche aus Heidweiler engagieren.
Der Bürgermeister wies auf den Umbau des 1970 errichteten Feuerwehrgerätehauses hin. Seit Anfang 2013 wird umgebaut, der Rohbau steht bereits und die Arbeiten laufen auf Hochtouren. Bis Ende diesen Jahres soll das Feuerwehrfahrzeug hier "unter Dach sein".
Für die Ortsgemeinde Heidweiler sprach Ortsbürgermeister Siegfried Schneider den Feuerwehrkameraden aus Heidweiler seinen Dank aus und begrüßte die anwesenden Gäste, sowie die befreundete Wehr aus Orliska / Polen, die mit 17 Personen angereist war.

 

Verpflichtungen und Beförderungen von Feuerwehrangehörigen
Nicht nur für die Heidweilerer Wehr war der Sonntag ein besonderer Tag, sondern auch für die Wehren in der Verbandsgemeinde Wittlich-Land, denn Bürgermeister Christoph Holkenbrink führte insgesamt 19 Ernennungen und Beförderungen durch.
Zum Dienst in der Verbandsgemeindefeuerwehr Wittlich-Land wurden Christopher Heck (Heidweiler), Sascha Jäger, Daniel Heinen (beide Arenrath), Matthias Follmann (Dodenburg), Maximilian Heß, Alexander Schühlein, Benedikt Wüschem (alle Klausen) verpflichtet und gleichzeitig zum Feuerwehrmann befördert.

Zum Oberfeuerwehrmann wurden Michael Ludwig (Heidweiler) und Tobias Pitsch (Arenrath) ernannt.
Zum Hauptfeuerwehrmann wurden befördert: Peter Hoffmann, Johannes Ludwig (beide Heidweiler), Matthias Heß, Andreas Barbeln, Dominik Simon (alle Klausen). 
Die Kameraden Norbert Illigen (Dodenburg) und Manfred Heß (Klausen) wurden durch Bürgermeister Christoph Holkenbrink zum Löschmeister befördert.

Nach dem Besuch der erforderlichen Führungslehrgänge bei der Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule wurden Thomas Selzner (Arenrath) und Thomas Groeger (Klausen) zu Brandmeistern befördert. Zum Hauptbrandmeister wurde der stellvertretende Wehrführer aus Heidweiler Rudolf Schönhofen befördert.

Der Bürgermeister dankte den beförderten auch im Namen des Verbandsgemeinderates für ihren unermüdlichen Einsatz in der Feuerwehr zum Wohl der Allgemeinheit.

Besuch der Gastfeuerwehr aus Polen
Im Namen der Feuerwehr Orliska bedankten sich der Leiter der Gemeindefeuerwehr Tomasz Sobol, der Ortsbürgermeister von Orliska Jozef Grebowiec und der in Heidweiler beschäftigte und Leiter der Ortsfeuerwache Orliska (Prezes Ochotniczej Strazy Pozarnej) Jerzy Stachula w Orliskach bei den Feuerwehrkameraden für die Einladung. Sie lobten die Gastfreundschaft und überreichten die mitgebrachten Präsente.
Im Anschluss an die Ernennungen und Beförderungen spielte der Musikverein Niersbach-Greverath zum Platzkonzert. Den Vormittag über hatte die Bevölkerung die Möglichkeit, die Fahrzeuge der Feuerwehren näher kennen zu lernen, darunter das Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Saarburg "Santa Maria", LF 8 auf Mercedes Benz, Baujahr 1938. 

Wettkämpfe und Beförderungen

Datum: 18. Juli 2013  Trierischer Volksfreund

 

Die Freiwillige Feuerwehr Heidweiler hat ihr 105-jähriges Bestehen gefeiert. Das Fest begann mit der traditionellen Viezparty.

 

Heidweiler. Ein Programmpunkt des Jubiläumswochenendes war die heilige Messe mit anschließender Sakramentsprozession zum "Bildchen". Es folgten die Ernennungen und Beförderungen der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Wittlich-Land durch den Bürgermeister Christoph Holkenbrink. Weiterhin gab es eine Schauübung der Jugendfeuerwehr Dierscheid-Heidweiler.
Das Bruderschaftsfest endete mit den Wettkämpfen der Feuerwehren und anderen Vereinen. Als Sieger ging daraus die Feuerwehr Schleidweiler hervor. den zweiten und dritten Platz belegten die Feuerwehrkameraden aus Orliska in Polen, die ihr Können im Rahmen einer spontanen und kurzen Schauübung demonstrierten. 17 Frauen und Männer der befreundeten Wehr aus Polen waren zum Fest angereist. Auch sie nahmen an der Bruderschaftsmesse und -prozession zum Bildchen in ihrer Uniform teil.

Wie vielerorts ging die heutige Feuerwehr aus einer Pflichtwehr hervor, die am 12. Juli 1908 aufgrund der Feuerwehrpolizeiverordnung ins Leben gerufen wurde. Die Wehr bestand damals aus 44 Mitgliedern. Am 8. August 1925 wandelte man die Pflichtwehr in eine freiwillige Feuerwehr um. Zum Pumpen waren jetzt acht bis zehn kräftige Männer erforderlich. Zum Ziehen der Pumpe wurden gewöhnlich zwei Pferde eingespannt. Während der Kriegsjahre wurden die Frauen aus Heidweiler zum Dienst in der Feuerwehr verpflichtet. 1946 erhielt die Freiwillige Feuerwehr Heidweiler ihre erste Motorspritze. Das über 60 Jahre alte Einsatzgerät befindet sich noch heute funktionsfähig im Besitz der Wehr. 1960 wurde die Ausstattung der Wehr durch die Anschaffung eines Tragkraftspritzenanhängers (TSA) mit der neuen Pumpe vom Typ TS 8 modernisiert. Da das alte Spritzenhaus beim "Brandweiher" den wehrtechnischen Anforderungen nicht mehr genügte, baute die Ortsgemeinde Heidweiler 1970 ein neues Feuerwehrgerätehaus.
Am 16. November 1971 wurde ein Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) in den Dienst gestellt. Das Fahrzeug sollte 31 Jahre bis ins Jahr 2002 gute Dienste leisten. Die Heidweilerer Wehr erhielt als Ersatz ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank (TSF-W) und einen Rüstsatz für die technische Unfallhilfe. 2008 feierte die Feuerwehr Heidweiler ihr 100-jähriges Bestehen mit der Aufführung eines Zapfenstreiches. Anfang 2013 wurde mit dem Umbau des Feuerwehrgerätehauses begonnen, der Rohbau steht und die Arbeiten sind noch im Gang. red

Die neu ernannten Feuerwehrmänner in der Verbandsgemeinde Wittlich-Land mit Bürgermeister Christoph Holkenbrink. Foto: privat

Auszeichnungen in Gold und Silber

Datum: 28. November 2012  Trierischer Volksfreund

 

 

Silbernes Feuerwehr-Ehrenzeichen für 25 Jahre: Bruno Braband (Altrich); Jörg Follmann (Arenrath); Walter Keich (Esch); Rainer Kreis (Hof-Hau); Frank Assmann, Andreas Bayer, Jan Friedrich, Rudolf Neumann, Marco Raskopp (alle Landscheid); Bastian Wintrich (Niersbach); Markus Ballmann, Stephan Gödert (beide Platten); Gerhard Linden (Plein).

 

Goldenes Feuerwehr-Ehrenzeichen für 35 Jahre: Hans-Josef Götten (Heidweiler); Peter Schieren (Hetzerath); Alwin Schönhofen, Karl-Heinz Teusch (Hupperath); Werner Nikolaus Simon (Klausen); Ralf Plei (Niersbach); Albert Schlösser (Plein); Alfred Klein (Salmtal).

 

Ehrenzeichen für 45 Jahre: Alfons Zunker (Heckenmünster); Lothar Schönhofen (Hupperath); Heinz Hogen (Salmtal), Klaus Dahm (Sehlem). red

Waldspaziergang mit Feuerwehreinsatz

Datum: 19. Oktober 2012  Trierischer Volksfreund

 

 

Die Feuerwehr als Helfer im Wald - das ist der Schwerpunkt des diesjährigen Binsfelder Waldspaziergangs gewesen. An vier Stationen demonstrierten die Feuerwehren aus Binsfeld, Arenrath, Niersbach-Greverath und Heidweiler verschiedene Techniken zur Waldbrandbekämpfung und Rettung in Not geratener Waldbesucher.

 

Binsfeld. Wie bekommt man bei Waldbränden Löschwasser an den Brandherd? Schließlich steht dort nicht an jeder Ecke ein Hydrant. Die Feuerwehren aus Binsfeld und Umgebung demonstrierten beim Binsfelder Waldspaziergang, wie sie dieses Problem lösen. So besitzt die Wehr aus Niersbach einen Schlauchwagen, dessen zusammengesetzte Schläuche eine Distanz von über einem Kilometer überbrücken können. Beeindruckt verfolgten die Teilnehmer des Waldspaziergangs, wie die Feuerwehrleute das Wasser aus einem Weiher pumpten und weit entfernt in die Bäume spritzten.

 

Gute Zusammenarbeit

Die Arenrather Feuerwehr bediente sich der Hilfe benachbarter Unternehmen und Bauern. Bis zu 25 000 Liter Wasser fassen die Tankfahrzeuge und Behälter, die bei der Vorführung zum Einsatz kamen. "Im Sommer, wenn es heiß ist, stehen bei einigen Bauern mit Wasser gefüllte Güllefässer für uns bereit", schildert der Arenrather Wehrführer Jens Klassen die gute Zusammenarbeit mit den Betrieben in der Nachbarschaft. Denn eine effektive Waldbrandbekämpfung ist im Interesse aller Anwohner. Die Versorgung mit Löschwasser ist eine der Herausforderungen bei Waldbränden. "Hinzu kommt eine große, unübersichtliche Fläche mit viel brennbarem Material", ergänzt Jens Klassen. "Und die Unwegsamkeit des Geländes, die nicht mit jedem Löschfahrzeug erreicht werden kann."

An der 18. Auflage der Veranstaltung unter Führung von Revierförster Hermann Linden nahmen mehr als 100 Menschen teil. Linden ist stolz auf die gute Zusammenarbeit zwischen Feuerwehren, Waldbesitzern und Forstleuten. "Unsere Feuerwehren leisten für den Wald mehr als Brandbekämpfung und zeigen großes Können und Einsatzwillen." Davon überzeugten sich bei der Veranstaltung auch der Binsfelder Ortsbürgermeister Walter Faber sowie Oberst David Julazadeh, Kommandeur des benachbarten Flugplatzes Spangdahlem.

 

Nur vier Prozent der Waldbrände in Deutschland entstehen durch natürliche Ursachen wie Blitzschlag. Die übrigen Fälle sind auf menschliches Handeln zurückzuführen: Jeder vierte Brand entsteht durch Fahrlässigkeit, jeder fünfte durch Vorsatz (Brandstiftung). Bei etwa der Hälfte aller Waldbrände kann die Ursache nicht geklärt werden. Im Durchschnitt brannte es in den vergangenen beiden Jahrzehnten 1230 Mal pro Jahr in deutschen Wäldern. Dabei wurde jährlich eine Fläche von 795 Hektar vernichtet. Im extrem trockenen Jahr 2003 wurden diese Zahlen fast verdoppelt. Im Jahr 2002 wurden durch Brände bundesweit nur 122 Hektar Waldfläche vernichtet, davon jedoch alleine 1,5 Hektar im Gemeindewald Heidweiler. Dort brannte es am 29. Juli 2002 in der Nähe eines Bundeswehrdepots. Neun Feuerwehren und mehr als 100 Wehrleute aus den benachbarten Gemeinden waren im Einsatz. Menschen kamen nicht zu Schaden. Zur Wasserförderung wurden mehrere Tanklöschfahrzeuge eingesetzt und über 2000 Meter Schlauchleitungen verlegt. Der Großbrand war nach etwa zwei Stunden unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten zogen sich für die Feuerwehr Heidweiler jedoch noch etwa drei Tage hin, da immer wieder kleine Glutnester aufloderten. fsc

 

Platt machen, sanieren, neu bauen

Datum: 06. März 2012  Trierischer Volksfreund

 

 Heidweiler ist die Feuerwehr beziehungsweise das Feuerwehrfahrzeug - derzeit in einer Garage neben der ehemaligen Gefrieranlage der Gemeinde untergebracht. Mehr Platz haben die Brandschützer dort nicht. Deshalb soll jetzt der gesamte Gebäudekomplex verändert werden. Er wird zum Teil abgetragen und neu errichtet. Die ehemalige Gefrieranlage und eine Garage der Gemeinde werden umgebaut und für die Feuerwehr hergerichtet. Dort kann sie künftig das Fahrzeug und auch die persönliche Schutzausrüstung unterbringen. Ebenso sind Sanitäranlagen für die 27 aktiven Feuerwehrleute und die Jugendfeuerwehr geplant.
Der Bau kostet 245 000 Euro. Die Wehr aus Heidweiler wird sich wie die Plattener mit Eigenleistungen einbringen. Wann die Bauarbeiten beginnen, ist nach Auskunft der VG-Verwaltung noch nicht klar.

Bloß eine Übung: 90 Retter von fünf Feuerwehren im Einsatz

Datum: 30. Juni 2011  Trierischer Volksfreund

 

Heidweiler/Zemmer. Schauplatz ehemaliger Bundeswehr-Stützpunkt in Heidweiler (Kreis Bernkastel-Wittlich): Eine Lagerhalle des neuen Nutzers Moreko, der vor allem Nachbauten historischer Möbel und Dekoware vertreibt und entwickelt, brennt. Durch Schweißarbeiten ist das Feuer verursacht worden, das sich schnell ausbreitet und auf den angrenzenden Wald überzugreifen droht. Es gibt mehrere Verletzte. Ein Mitarbeiter kann sich aus der Halle retten und gibt den Notruf ab. Alarmiert werden von der Leitstelle die Ortsfeuerwehr aus Heidweiler, die Feuerwehr Hetzerath (Kreis Bernkastel-Wittlich) und die benachbarten Feuerwehren Zemmer (Kreis Trier-Saarburg), Naurath und Dierscheid sowie die Stützpunktwehr aus Hetzerath, da es sich um einen großen Einsatz handelt. Atemschutztrupps und Reservetrupps begeben sich in die Halle, retten und löschen. Die Einsatzkräfte sperren das Gelände ab und bekämpfen den Waldbrand. Dafür nutzen sie den Löschwasserbehälter auf dem Gelände, der über ein Fassungsvermögen von 300 000 Litern verfügt.

Das Szenario ist kein Ernstfall, sondern nur eine Übung, bei dem auch die Kommunikation per Funk geprobt wird, die vom Einsatzleitwagen der Feuerwehr Hetzerath koordiniert wird. Thomas Recktenwald von der Moreko GmbH, Eigentümer der Liegenschaft, hatte das Gelände für die Übung zur Verfügung gestellt. Das Engagement der Rettungsdienste müsse stärker gefördert werden, sagte er. red

Freiwillige Feuerwehr Heidweiler

Umwelttag in Heidweiler

Datum: 25. März 2011 Wochenzeitung "Das Rathaus"

 

Am Samstag, dem 19.03.2011, fand unser diesjähriger Umwelttag statt. Dank der 21 freiwilligen Helfer (Bürger aus Heidweiler, FFW Heidweiler, und den Jägern unseres Jagdpächters Hans Brocker) konnte so in 3 Stunden 1,2 to illegal abgelagerter Müll in den Straßengräben der Gemarkung Heidweiler gesammelt werden . Vielen Dank an alle Helfer, die dazu beigtragen haben, unsere Gemarkung von Müll und Unrat zu befreien.

Feuerwehrmänner für Verdienste geehrt

Datum: 11. Dezember 2010  Wochenzeitung "Das Rathaus"

 

Am Freitag, den 26. November 2010 zeichneten Bürgermeister Christoph Holkenbrink und Kreisfeuerwehrinspekteur Willi Herres in der Altreia-Halle in Altrich verdiente Feuerwehrmänner mit dem vom Minister des Innern und für Sport des Landes Rheinland-Pfalz verliehenen Silbernen und Goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichen aus. Zu den Gästen gehörten neben der Ortsbürgermeisterin Heike Knop, der Wehrleiter der Verbandsgemeinde, Hans-Jürgen Ensch, sein Stellvertreter Herbert Schäfer, Ehefrauen der Geehrten, Wehrführer und stellvertretende Wehrführer sowie der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Bernkastel-Wittlich Peter Gerhards. Mit dem Silbernen Feuerwehr-Ehrenzeichen für 25-jährige aktive pflichttreue Tätigkeit in der Feuerwehr wurden durch Bürgermeister Holkenbrink ausgezeichnet aus


 Heidweiler:

 Josef Hoffmann, Matthias Scherer, Harald Schneider, Rudolf Schönhofen

 

Ein neues Haus für die Feuerwehr

Datum: 14. März 2010  Trierischer Volksfreund

 

Heidweiler. Die Feuerwehr in Heidweiler verfügt bislang lediglich über eine Garage. Doch die Wehr braucht mehr Platz. Sie will nicht nur ihr Fahrzeug unterbringen, sondern auch die Ausrüstung der Wehrleute. Deshalb ist in Heidweiler ein Umbau, der fast einem Neubau gleichkommt, geplant. Die Feuerwehr soll zusätzlich zur Garage den Nachbarraum übernehmen, der bisher vom Freizeitlcub Heidweiler genutzt wird. Der Freizeitclub soll in die zu seiner jetzigen Bleibe benachbarte ehemalige Gefrieranlage umziehen. Von den zukünftigen Feuerwehrgebäuden sollen laut Josef Friedrich von der Verbandsgemeindeverwaltung Wittlich-Land nur noch die Außenmauern stehen bleiben. Ansonsten findet eine Rundumerneuerung statt, zu der auch Fenster, Türen, Dach, Elektroinstallationen, Heizung und die Bodenbeläge gehören. 
 
Die Kosten belaufen sich auf etwa 160 000 Euro. Die ehrenamtliche Arbeit der Wehrleute ist bei diesem Betrag noch nicht eingerechneDie Verbandsgemeindeverwaltung plant den Neubau. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) muss die Pläne anschließend im Hinblick auf einen Zuschuss prüfen. Friedrich rechnet mit einer Landesförderung von 51 000 Euro. Den Rest zahlt die Verbandsgemeinde. Friedrich hofft wie im Fall von Platten, dass die ADD einen vorzeitigen Baubeginn genehmigt, die Eindeckung des Daches noch in diesem Jahr erfolgen kann und im Winter dann der Innenausbau über die Bühne geht. Zu klären sind laut Friedrich noch die Eigentumsverhältnisse. Bislang gehört das Gebäude der Ortsgemeinde Heidweiler. Damit die Wehr es nutzen kann, wurden entsprechende Rechte ins Grundbuch eingetragen.

Nur die Außenwände bleiben stehen: Hier soll das neue Heidweilerer Feuerwehrhaus entstehen. TV-Foto: Klaus Kimmling

Wasser marsch in Heidweiler

Datum: 15. Juli 2008  Trierischer Volksfreund

 

Zeitgleich mit ihremGründungsdatum 12. Juli 1908 feierte die Feuerwehr Heidweiler am vergangenem Wochenende ihr 100-jähriges Bestehen mit einem großen Fest.

 

Heidweiler. (uku) Den insgesamt über 1000 Besuchern wurde von Freitag bis Montag im Weiherstadion ein abwechslungsreiches Jubiläumsprogramm geboten. Einer der Höhepunkte war der erste Zapfenstreich in Heidweiler am Samstagabend unter freiem Himmel. Am Sonntagmittag konnten die Besucher verschiedene Einsatzfahrzeuge besichtigen, so unter anderem den Einsatzleitwagen der Berufsfeuerwehr Trier. Die Feuerwehr Arenrath zeigte mit einem Pferdegespann und der Feuerpumpe aus dem Jahr 1848 eine historische Schauübung.
 
Den Abschluss des Festwochenendes bildeten am Montagabend insgesamt acht teilnehmende Gruppen mit Überraschungswettkämpfen und anschließender Siegerehrung. Rund 250 Zuschauer feuerten die Mannschaften an. Mit dabei waren jeweils fünf Mitglieder des Kultur- und Heimatvereins "Hedelischgippscha" Greverath, die Feuerwehr Burg/Salm mit gleich zwei Mannschaften, die Feuerwehren Niersbach-Greverath, Schleidweiler und Zemmer sowie der Musikverein Niersbach-Greverath und die Frauengemeinschaft Heidweiler. 
 
Bei dem Wettkampf galt es je zwei Eimer Wasser pro Person und unter Mitführung eines Balles durch einen Parcours mit Hindernissen in einen Wassertank zu füllen, um so das Gewicht eines Mannschaftsmitgliedes zu überbieten. Die schnellste Gruppe war mit 325,6 Sekunden die Feuerwehr Zemmer. Auf Platz zwei kam mit 344,9 Sekunden die Feuerwehr Niersbach-Greverath, mit 349,0 Sekunden dicht gefolgt auf Platz drei vom Musikverein Niersbach-Greverath.
 
Wehrführer Rainer Götten war mit dem Ablauf des Festes zum 100-jährigen Bestehen der Feuerwehr Heidweiler sichtlich zufrieden und sagte: "Das Wetter hat gestimmt, und es waren viele Besucher da."

Auch wenn sie nicht auf einen der vorderen Plätze kamen, so standen die Mitglieder der Frauengemeinschaft Heidweiler ihren männlichen Mitstreitern bei dem Wettkampf am Montagabend in Sachen Geschicklichkeit in nichts nach. TV-Foto: Ute Kuhnen

Mit dem Traktor zum Einsatz

Datum: 08. Juli 2008  Trierischer Volksfreund

 

Heidweiler. 35 aktive Feuerwehrleute freuen sich auf ihre Jubiläumsveranstaltung vom 11. bis 14. Juli in Heidweiler. 28 davon stehen für Einsätze bereit und sieben Mitglieder hat die "Altersabteilung".

In der "Altersabteilung" sind Feuerwehrleute über 60 Jahre, die aber noch bei offiziellen Anlässen, wie beispielsweise der Fronleichnamsprozession dabei sind.

Pro Jahr hat die Feuerwehr Heidweiler ungefähr drei bis fünf Einsätze. "Das schwankt natürlich, in diesem Jahr hatten wir beispielsweise schon drei Einsätze", erzählt Rainer Götten, Wehrführer der Feuerwehr Heidweiler. Ausgerüstet ist die Feuerwehr mit einem sogenannten TSF- W Tragkraftspritzenfahrzeug, das einen 500 Liter Wassertank besitzt. Es verfügt auch über einen Rüstsatz für technische Unfallhilfe bei Verkehrsunfällen.

 

Schnelle erste technische Hilfe

 

So kann die Feuerwehr Heidweiler bei Unfällen im Heckenland schnelle "erste technische Hilfe" leisten, bis die Feuerwehren aus den Stützpunkten Salmtal, Hetzerath oder Landscheid nachrücken.

"Bei uns gibt es noch eine Besonderheit, unser Wehrführer ist zugleich Landwirt und in heißen, trockenen Sommern steht in seinem Hof ein Güllefass mit 13 000 Litern Wasser gefüllt im Hof bereit, um bei größeren Flächenbränden eingesetzt zu werden", erklärt Rudolf Schönhofen, Mitglied der Feuerwehr. "Bei Waldbränden oder wenn sich Rundballen Heu entzündet haben, hat sich das schon sehr bewährt. Auch die Traktoren unserer Landwirte leisten bei Aufräumarbeiten wichtige Dienste".

Gewandelt hat sich in den vergangenen Jahren auch die Art der Einsätze. "Immer häufiger haben wir hier mit Hochwasser zu tun, dann sind Keller auszupumpen, Straßen frei zu machen und aufzuräumen", berichtet Götten.

Daneben hilft die Feuerwehr bei der Fronleichnamsprozession, dem Aufstellen des Maibaums, dem Umwelttag und dem Bruderschaftsfest. Einmal im Jahr gibt es einen Familienausflug, den der Verein organisiert. Für die Zukunft ist ein Um- oder Neubau des Feuerwehrgerätehauses geplant. Momentan gibt es nur einen Stellplatz für das Fahrzeug und einen kleinen Mannschaftraum auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Extra Programm: Freitag, 11.Juli: 20 Uhr Viez- Party in der Scheune bei Baakes Bernd Samstag 12. Juli: 17 Uhr Eröffnung der Stände 20.30 Uhr: Begrüßung, Ansprachen, Beförderungen 22.30 großer Zapfenstreich Sonntag 13. Juli: 9.30 Uhr Bruderschaftsmesse mit Prozession Anschließend Frühschoppen mit Konzert Mittagessen Ab 12 Uhr Fahrzeugausstellung Ab 12.30 Kutschfahrten 15 Uhr historische Schauübung der Feuerwehr Arenrath Kaffee und Kuchen Montag, 14. Juli: 16 Uhr Eröffnung der Stände 18 bis 19 Uhr Happy Hour 19 Uhr Überraschungswettkämpfe der Feuerwehren im Weiherstadion 21 Uhr Siegerehrung

 

Wasser in Kellern hält Wehren auf Trab

Datum: 30. Mai 2008  Trierischer Volksfreund

 

Voll gelaufene Keller bescherten den Feuerwehren und Bürgern in Wittlich-Land jede Menge Arbeit. Allein in Niersbach hatten laut Schätzung des dortigen Wehrführers Matthias Krumeich 20 bis 30 Häuser mit den Fluten zu kämpfen. In Heidweiler waren nicht nur viele Keller betroffen. In der alten Mühle im Tal stand das Wasser mehr als einen Meter hoch in der Wohnung. Ebenfalls überflutet war die Heidweilerer Ortsdurchfahrt, die Wehr musste den Schlamm am Vormittag wegschippen und -spritzen. Doch auch Wiesen und Felder sahen am gestrigen Tag schlimm aus. Ortsbürgermeister Siegfried Schneider, der auch Landwirt ist, stellte fest: "Der Mais wurde zum Teil weggeschwemmt, auch die anderen Felder sind in Mitleidenschaft gezogen."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Folgen der heftigen Niederschläge: Die Freiwillige Feuerwehr in Wittlich und einigen Orten von Wittlich-Land (hier in Heidweiler), musste viele Keller leer pumpen. Auch am Folgetag rann das Wasser noch über die Wiesen. TV-Fotos (2): Marion Maier

 

Schon viele Brände gelöscht

Datum: 08. Juli 2003  Trierischer Volksfreund

 

Wie vielerorts ging die heutige Feuerwehr aus einer Pflichtwehr hervor, die am 12. Juli 1908 aufgrund der Feuerpolizeiordnung gegründet worden war. Damals bestand die Wehr aus 44 Mitgliedern.

1925 wurde die Pflichtwehr in eine Freiwillige Feuerwehr umgewandelt, die heute 23 aktive und inaktive Mitglieder hat. In den vergangenen 30 Jahren haben die Heidweilerer Feuerwehrmänner mehrfach ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt, beispielsweise bei Überschwemmungen, Waldbränden und Bränden von Wohn- und Ökonomiegebäuden. Daher werden mehrmals im Jahr Einsatzübungen durchgeführt, bei denen auch ein 12 700 Liter fassendes Güllefass eines Landwirtes eingebunden ist.

Mit einer Viezparty in der "Scheune bei Baakes Bernd" beginnt das Fest am Freitag, 11. Juli, um 20 Uhr. Am Samstag, 12. Juli, öffnen um 17 Uhr die Stände, ab 20.30 Uhr sprechen die Ehrengäste, und ab 21.30 Uhr gibt es Tanz mit der Unterhaltungsband "Two in one". Der Sonntag, 13. Juli, beginnt mit einer Bruderschaftsmesse mit anschließender Prozession zum Bildchen. Ab 12.30 Uhr gibt es Kutschfahrten durch Heidweiler. Um 13.30 wird ein neues Löschfahrzeugs eingesegnet. Anschließend zeigt die Feuerwehr Heidweiler Schauübungen.

Am Montag, 14. Juli, treten zum Abschluss des Festes ab 18.30 Uhr die Feuerwehren im Weiherstadion zu Überraschungswettkämpfen an.

Umwelttag mit den Jagdpächtern
Umwelttag mit den Jagdpächtern

 

 

Heidweiler /Naurath: Brandstiftung im Gemeindewald?

Datum: 25. April 2003  Trierischer Volksfreund

 

(red) Am Ostersonntag kam es im Gemeindewald Heidweiler zu einem kleinen Brandherd, der von der Feuerwehr schnell gelöscht werden konnte. Untersuchungen der Polizei brachten keine Hinweise auf mögliche Brandursachen wie zum Beispiel eine Glasscherbe oder ein weggeworfener Zigarettenstummel. Dazu kommt, dass exakt an dieser Stelle im vergangenen Jahr (29. Juli) ein größerer Waldbrand ausbrach.

Fronleichnam 2000
Fronleichnam 2000

 

Jahresplan 2017 unter Termine